Lahnau feiert Meisterschaft mit der Sportpistole

WNZ, Freitag, 30.09.2022

LAHNAU (pff). Schon vor dem letzten Rundenwettkampf standen die Lahnauer Sportpistole-Schützen als Meister der Oberliga West fest. Das Abschlussduell bei der SG Ettingshausen-Seenbachtal wurde klar mit 4:1 Punkten und 1090:1055 Ringen gewonnen.

Bei Lahnau entschieden die von eins bis drei gesetzten Felix Hollfoth (289:273), Andrea Hollfoth (268:264) sowie Udo Wengenroth (269:248) ihre Duelle gegen Panagiotis Tzallas, Elke Becker und Dieter Paul für sich, den Ehrenpunkt für die Gastgeber erzielte auf Position vier Jan-Simon Zimmer (270:264) gegen Heinz Kraft. Der Mannschaftszähler ging an Lahnau mit 45 Ringen Vorsprung.

Der SV Lich behielt in Simmersbach mit 4:1 und 1071: 1071 die Oberhand und rückte dadurch noch auf den zweiten Tabellenplatz vor. Echzell besiegte auf eigener Anlage Wißmar mit 4:1. Schlusslicht Mademühlen war zwar in Wehen mit 5:0 erfolgreich, steigt aber dennoch zusammen mit Simmersbach in die Bezirksliga Lahn-Dill ab. Wehen muss in die Relegation, Meister Lahnau nimmt am Aufstiegskampf zur Hessenliga teil. Sieger der Einzelwertung wurde der Lahnauer Felix Hollfoth mit einem Wettkampfschnitt von 290,4 Ringen vor seiner Teamkollegin Andrea Hollfoth (283,0).

Lahnauer Schützen sind vorzeitig Meister

WNZ Mittwoch, 21.09.2022
Glatter Sieg am vorletzten Wettkampftag sichert Platz eins in der Sportpistolen-Oberliga schon ab

WETZLAR (pff). Spitzenreiter SV Lahnau musste am vorletzten Wettkampftag der Sportpistole-Oberliga West auswärts in Wehen antreten. Das Match wurde glatt mit 5:0 Punkten und 1104:1001 Ringen gewonnen, womit die Lahnauer verlustpunktfrei bleiben bereits vor Saisonschluss als Meister und Teilnehmer am Aufstiegskampf zur Hessenliga feststehen.

Beim Sieg im Taunussteiner Stadtteil gewannen die an eins bis vier gesetzten Andrea Hollfoth (283:265), Nils Kraft (261:232), Udo Wengenroth (276:261) sowie Heinz Kraft (284:243) jeweils ihre Duelle gegen Oliver Sanchez Lenhard, Martin Mittelstädt, Michael Eismann und Marcus Krimmel.

Dadurch sicherte sich Lahnau auch den Mannschaftspunkt für das ringbeste Team der Begegnung mit 104 Zählern Vorsprung.

Der aktuelle Tabellendritte Lich besiegte auf eigener Anlage Echzell mit ebenfalls 5:0 und 1049:1018 Ringen. Wißmar setzte sich daheim gegen Simmersbach mit 4:1 Zählern und 1078:1071 durch. Mademühlen unterlag zu Hause gegen Ettingshausen-Seenbachtal mit 2:3 Punkten und 1045:1081 Ringen.

Tabelle: 1. Lahnau (27:3/ 6676/12:0), 2. Ettingshausen-Seenbachtal (14:16/6332/ 8:4), 3. Lich (16:14/6395/ 6:6), 4. Wißmar (15:15/6378/ 6:6), 5. Wehen (11:19/6284/ 6:6), 6. Echzell (13:17/6246/ 4:8), 7. Simmersbach (12:18/ 6398/4:8), 8. Mademühlen (12:18/6247/2:10).

Schießsportmeisterschaft in München

WNZ, Mittwoch, 07.09.2022
Steindorfer Trio zeigt es auch den Männern

MÜNCHEN (pff). Nach einem harten Kampf hat sich das Juniorinnentrio Katrin Grabowski, Emma Pohlmann und Nora-Lee Hofmann Badea vom SV Steindorf bei den deutschen Schießsportmeisterschaften in München über Mannschaftbronze im Wettbewerb Kleinkalibergewehr (100 Meter stehend) freuen dürfen.

Da es in dieser Disziplin keine extra Klasse für Juniorinnen gibt, trat das Trio bei den Männern an. Hier trafen sie neben anderen allein auf vier Teams, in denen sieben aktuelle Nationalmannschaftsschützinnen und -schützen auflaufen. Dennoch ließen sich die Steindorferinnen davon nicht beeindrucken und erzielten durch Grabowski (296), Pohlmann (296) und Hofmann Badea (295) insgesamt 887 Ringe. Damit holten sie aufgrund der besseren letzten Zehnerserien Bronze vor der ringgleichen SG Ohlig. In der Einzelwertung kamen die drei Talente auf die Plätze sieben, acht und 16.

Andrea Hollfoth von der SG Lahnau im Pech

Über zweimal Einzelbronze jubelte Felix Hollfoth von der SG Lahnau. Das erste Mal auf dem Treppchen landete er in der Juniorenklasse I des Wettbewerbs Kleinkaliber Sportpistole mit 561 Ringen hinter Nils Borrmann (565, Pfaffenweiler) und Florian Reitz (564, Lauffen). Sein Vereinskollege Evan Dörr kam bei den Junioren II dieser Disziplin mit 551 Ringen auf den undankbaren vierten Rang. Drei Zähler fehlten hier zu Platz drei.

Seine zweite Bronzemedaille sicherte sich Hollfoth mit der Schnellfeuerpistole in der Juniorenklasse I. Nach der Qualifikationsrunde lag er mit 563 Ringen auf dem dritten Rang hinter Tobias Gsöll (564, Großaitingen) und Markus Lehner (564, Allach). Im Finale der besten sechs Qualifikationsschützen behauptete Hollfoth mit 18 Treffern seine dritte Platzierung hinter Gsöll (21) und Lehner (20). Seine Mutter Andrea Hollfoth, ebenfalls von der SG Lahnau, verpasste bei den Damen III des Wettbewerbs Luftpistole nur hauchdünn die Medaillenränge. 366 Ringe bedeuteten Rang vier. Die ringgleiche Yvonne Talmon-Frick hatte hier aufgrund der besseren letzten Zehnerserie von 93:91 Zählern das Glück auf ihrer Seite.

Ergebnisse

Kleinkaliber Sportpistole, Junioren I: 3. Felix Hollfoth (561, Lahnau). – Junioren II: 4. Evan Dörr (551, Lahnau).

Schnellfeuerpistole, Herren I: 21. Finn Schneider (540, Lahnau). – Junioren I: 3. Felix Hollfoth (563, Lahnau).

Luftpistole, Damen III: 4. Andrea Hollfoth (366, Lahnau), 46. Daniela Schmidt (338, Krofdorf-Gleiberg).

Kleinkaliber Sportgewehr 3 x 20 Schuss, Junioren I: 39. Eve Busch (536, Steindorf).

Kleinkalibergewehr 100 Meter stehend, Herrenklasse Mannschaft: 3. Steindorf (887). – Damen I: 7. Katrin Grabowski (296), 8. Ema Pohlmann (296), 16. Nora-Lee Hof-mann Badea (295), 55. Katharina Mentzel (289, alle Steindorf).

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DM-Titel für Hollfoth und Grabowski

WNZ Donnerstag, 01.09.2022
 
MÜNCHEN. Zwei tolle Erfolge haben Andrea Hollfoth von der SG Lahnau und Katrin Grabowski vom SV Steindorf zum Auftakt der deutschen Schießsportmeisterschaft in München mit dem Gewinn von je einer Goldmedaille errungen.
 

Hollfoth sicherte sich den Titel in der Damenklasse III der Disziplin Kleinkaliber Sportpistole, holte die Goldmedaille mit 556 Ringen klar vor Susanne Mathes (551/Rott-Wied). Hollfoth lag dabei von Anfang an in Führung: Von der zweiten Serie mit 86 Ringen abgesehen, schoss sie sehr konstant mit 93, 94, 90 und steigerte sich zum Schluss sogar noch auf 96 und 97 Ringe.

In der Mannschaftswertung Damen I trat Hollfoth zusammen mit ihrer Tochter Vanessa (550) und Brigitte Moser (532) als Team an. Mit 1638 Ringen verpasste das Lahnauer Trio die Medaillenränge um zwölf Ringe, musste sich hinter Dortmund (1650) mit dem undankbaren vierten Platz zufriedengeben. Vanessa Hollfoth wurde in der Einzelwertung der Damen I 16., Brigitte Moser bei den Damen III 17.

Ebenfalls Deutsche Meisterin und Goldmedaillengewinnerin darf sich Katrin Grabowski vom SV Steindorf nennen. Die Gewehrspezialistin war schon bei der hessischen Landesmeisterschaft erfolgreichste Teilnehmerin und hatte sich in allen von ihr ausgeübten Disziplinen für München qualifiziert. Dort gewann sie die Konkurrenz in der Juniorinnenklasse II des Wettbewerbs Kleinkaliber Sportgewehr 3×20 Schuss in den Anschlagsarten Knieend, Liegend und Stehend. Mit 585 Ringen aus Serien von 194, 199 und 192 Treffern blieb sie am Ende nur zwei Zähler unter dem deutschen Rekord. Grabowski holte damit klar Gold vor Hannah Wehren (579/Kevelaer).

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Weitere Ergebnisse heimischer Teilnehmer:innen:

Luftgewehr, Juniorinnen II: 29. Katrin Grabowski (613,2/ Team Wetterau/Steindorf): Luftpistole, Damen I: 27. Vanessa Hollfoth (552/Lahnau); Kleinkalibergewehr Liegendkampf, Junioren I: 24. Eve Busch (605,6), 48. Michael Krebs (595,5/beide Steindorf); Kleinkaliber Sportgewehr 3 Positionen, Juniorinnen II: 10. Katrin Grabowski (577/Bischhausen/Steindorf).