Luftgewehr

Zum Abschluss der Vorrunde waren wir zu Gast beim SV Werdorf. Unterstützt wurden wir diesmal von Felix Hollfoth. Doch wie schon in den Wettkämpfen zuvor, konnte die SG Lahnau keine Punkte auf ihrem Konto verbuchen. Diese blieben nach dem 1416 : 1380 in Werdorf. Die Hoffnung, im neuen Jahr endlich zu Erfolgen zu kommen, bleibt aber nach wie vor.

Schützen aus Lahnau Meister mit weißer Weste

WNZ Mittwoch, 15.12.2021

LAHNAU-DORLAR (pff). Mit einer weißen Weste ausgestattet, haben die Lahnauer Schützen die Meisterschaft in der Oberliga Luftpistole errungen und können damit am Aufstiegskampf zur Hessenliga teilnehmen. In der nun beendeten Saison haben die Dorlarer keinen einzigen Wettkampf verloren. Wichtigster Sieg war gewiss der Erfolg bei Mitfavorit Wehen mit 3:2 Punkten. Zum Abschluss der Runde hatte Lahnau den Tabellendritten Dasbach zu Gast und behielt mit 3:2 Punkten und 1470:1459 Ringen knapp die Oberhand. Bei einer Niederlage wäre das Lahnauer Team nur Vizemeister geworden.

In der Begegnung gegen Dasbach war der an Position eins gesetzte Felix Hollfoth erneut treffsicherster Schütze des SVL. Mit 376:374 Ringen besiegte er Michael Würdinger. Auf zwei und drei erlitt Lahnau Rückschlage, denn Andrea Hollfoth (373:374) verlor gegen Halil Karaca hauchdünn, während Brigitte Moser (352:370) ihr Duell gegen Erwin Schmidt deutlich abgab. Auf Position vier glich dann Udo Wengenroth mit 369:362 Ringen gegen den Dasbacher Bruno Schleer das Lahnauer Ergebnis aus den Duellen aus. Das Match wurde durch den Mannschaftspunkt für das ringbeste Team des Wettkampfes entschieden. Und da hatten die Lahnauer mit elf Zählern die Nase vorn.

Die Einzelwertung der diesjährigen Runde sicherte sich der Lahnauer Felix Hollfoth mit einem Wettkampfschnitt von hervorragenden 376,2 Ringen deutlich vor Panagiotis Tzallas (368,4/Lich). Treffsicherster Hüttenberger Schütze war Timm Rauer mit einem Schnitt von 361,2 Ringen als 17. der Einzelwertung.

Eine außergewöhnliche Erfahrung

WNZ vom 09.12.2021
Schießen: Felix Hollfoth aus Lahnau holt bei Junioren-Weltmeisterschaft in Peru mit der Mannschaft den Vize-Titel

Von Timo König

LIMA/LAHNAU . Es ist eine zehntägige Reise, die Felix Hollfoth aus Lahnau wohl niemals vergessen wird. Als Teil des rund 30-köpfigen deutschen Nachwuchs-Schießteams ist das 19-jährige Talent inmitten der Corona-Pandemie bei den Junioren-Weltmeisterschaften in der peruanischen Hauptstadt Lima angetreten.

„Ein neues Land, neue Kulturen und eine ganz andere Infrastruktur“, fasst Hollfoth seine Eindrücke mit etwas Abstand zusammen. Doch auch aus sportlicher Sicht hat sich die Reise nach Südamerika für den Lahnauer, dem das Schießen sozusagen in die Wiege gelegt worden ist, auf ganzer Linie gelohnt. Als Nachrücker ist er gerade noch so in den Kader gerutscht; nun kann sich Hollfoth offiziell als Vize-Weltmeister betiteln. Zusammen mit seinen Mitstreitern Fabian Otto und Tobias Gsöll erreichte der Lahnauer in seiner Spezialdisziplin, der Schnellfeuerpistole, das Finale. Dort war einzig der spätere Weltmeister Indien, der klar und deutlich mit 10:2 siegte und auch in der Nationenwertung am Ende in einer eigenen Liga schoss, zwei Nummern zu groß für das deutsche Trio.

Die Weltmeisterschaft war für Hollfoth dabei das erste Turnier, in dem er es mit internationaler Konkurrenz zu tun bekommen hat. „Die Atmosphäre war beeindruckend. Es gab einen Stadionsprecher, ein lautstarkes Publikum und das Turnier wurde auf der ganzen Welt live übertragen“, fasst Hollfoth zusammen, dessen Puls während des Wettkampfs verständlicherweise etwas höher geschlagen haben dürfte als üblich. „Die Kunst ist es, das Drumherum für den Moment auszublenden. Ich denke, das ist mir ganz gut gelungen“, meint der Schütze, der mit seiner Leistung im Mannschaftswettbewerb vollends zufrieden war.

Beim Einkaufen reicht eine Maske nicht

Auch im Einzel ging der 19-Jährige, der in diesem Jahr in Wetzlar erfolgreich sein Abitur abgelegt hat, in seiner Spezialdisziplin an den Start. Dort reichte es für Rang 14 – ein Ergebnis, mit dem Hollfoth weder zufrieden noch unglücklich war. Recht spontan entschied sich das Talent zuvor, auch bei der Standardpistole mitzuschießen. Hier sind die Zielscheiben im Verhältnis deutlich kleiner, dafür haben die Schützen aber auch mehr Zeit, um ihre Schüsse abzugeben. „Im ganzen Jahr haben wir vielleicht zwei-, dreimal trainiert“, so Hollfoth, der sich in diesem Wettbewerb entsprechend kaum etwas ausgerechnet hatte. Umso überraschender war es, dass er am Ende auf einem beinahe schon sensationellen fünften Platz landete. „Ein sehr gutes Ergebnis, über das ich mich am Ende fast schon geärgert habe, weil nicht viel gefehlt hat, um eine Medaille zu erreichen“, kann sich der Lahnauer, dessen Elternhaus sich direkt neben der Schützenhalle im Ortsteil Dorlar befindet, ein Schmunzeln nicht verkneifen.

Auch die Erfahrungen abseits des sportlichen Wettkampfs waren aus jeglicher Hinsicht besonders, was nicht zuletzt auch der Pandemie geschuldet war. „Was ich sagen kann, ist, dass die Situation in Peru sehr ernst genommen wird“, betont Hollfoth, der ergänzt: „Zunächst wussten wir nicht einmal, ob wir unser Hotelzimmer verlassen dürfen. Ungewohnt war auch, dass man beim Einkaufen zwei Masken übereinander tragen musste.“ Umstände, die der 19-Jährige aber gerne in Kauf genommen hat. Schließlich hat bereits die Europameisterschaft, die eigentlich im vergangenen Mai ausgetragen worden wäre, coronabedingt nicht stattfinden können.

Optimistisch blickt der Vize-Weltmeister Felix Hollfoth nun ins kommende Jahr, für das er sich eine Menge vorgenommen hat. Ein letztes Mal darf er dann auf internationaler Ebene für die deutschen Junioren bei Europa- und Weltmeisterschaften antreten, ehe er sich ab dem Jahr 2023 bei den Erwachsenen einen Kaderplatz erarbeiten muss. „Das ist definitiv mein ganz großes Ziel“, bekräftigt Hollfoth, der in Zukunft so oder so mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machen möchte.

 

ZUR PERSON

Felix Hollfoth ist 19 Jahre alt und lebt mit seiner Familie in Dorlar . In der Liga geht er für den SV Lahnau an den Start. Als zweite Sportart betreibt er Fußball, hier geht er für den TSV Blasbach in der A-Liga Wetzlar auf Torejagd. In diesem Jahr hat Hollfoth erfolgreich sein Abitur abgelegt, seit Oktober studiert er Physikalische Technik an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) in Friedberg . (tkö)

Luftpistole-Oberliga

WETZLAR – In der Luftpistole-Oberliga haben sich die Lahnauer Schützen ohne Probleme mit 5:0 Punkten und 1469:1425 Ringen beim Tabellenvorletzten Momberg durchgesetzt. Auf den Positionen eins bis vier gaben Felix Hollfoth (378:370), Brigitte Moser (361:357), Andrea Hollfoth (364:343) und Udo Wengenroth (366:355) kein einziges Duell ab.
Dadurch ging auch der Mannschaftspunkt mit 44 Zählern Vorsprung an den Tabellenführer. Schlusslicht Hüttenberg hatte auswärts in Dasbach nichts zu bestellen, verlor das Match glatt mit 0:5 Punkten und 1418:1447 Ringen. Auf den Setzplätzen eins bis vier hatten Timm Rauer (363:375), Björn Schmidt (360:362), Alexander Rinn (356:370) und Sascha Ohly (339:340) jeweils ihre Duelle. Der Mannschaftspunkt ging mit 29 Zählern weniger auf dem Konto verloren.
WNZ vom 03.12.2021

Weihnachtsfeier fällt aus

Leider müssen wir die geplante Weihnachtsfeier absagen. Die pandemische Lage hat uns fest im Griff. Durch die Hygienemaßnahmen ist es uns zwar möglich, den Schießbetrieb aufrecht zu erhalten, aber Weihnachtsstimmung kann so nicht aufkommen. Deshalb hat der Vorstand mehrheitlich beschlossen, für dieses Jahr keine Feier durchzuführen.

Wir wünschen Allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr im Kreise Eurer Familien.

Wir hoffen, dass die Pandemie soweit zurückgedrängt wird, das eine gewisse Normalität wieder stattfindet und die Menschen sich wieder in den Arm nehmen können, ohne befürchten zu müssen sich anzustecken oder einen Virus weiterzugeben. Dafür müssen wir alle bereit sein, mehrfach einen kleinen Piks in Kauf zu nehmen.

Euer Vorstand
04.12.2021

 

Luftpistole Auflage

Dank herausragender Vorlage von 289 Ringen durch Bernd- Uwe Denz und einer kontinuierlichen Mannschaftsleistung der restlichen Schützen (284/281/ E-270) konnte die Mannschaft der LupiA Schützen auch den dritten Sieg in der Bezirksklasse nach Lahnau holen!

Beim aktuellen Ergebnis von 6:0 Punkten für die SG Lahnau und nur noch einem noch zu absolvierenden Wettkampf in Frohnhausen, ist die Siegerstraße bereits geebnet.

Das „freudige Ereignis“ wurde im Anschluss an den Wettkampf mit einem leckeren Chili und einigen Bieren zum Löschen gefeiert!

Luftgewehr Auflage

Bestergebnisse reichen nicht für Sieg

Obwohl alle Schützen über 290 geschossen ´haben und Wolfram Tutenberg seine persönliche Bestleistung mit 295 Ringen ablieferte, reichte es nicht zum Sieg, sondern nur zu einem beachtlichen Unentschieden. Der beste Schütze war Erwin Schnabel mit 296 Ringen. Die Tabelle wird später aktualisiert.