Der Anfang der Normalität

Liebe Schützengemeinde,

vielen Dank für Eure Geduld.

Wir werden das Schützenhaus zum 11.06.2021 wieder öffnen. Der Trainingsbetrieb findet zunächst unter den bekannten Hygienebedingungen (siehe Aushang im Kasten vor dem Eingang) wieder statt.

Bitte tragt Euch in die Anwesenheitslisten ein. Wir sind immer noch verpflichtet, diese zu führen. Wenn absehbar ist, dass viele Schützen/ Besucher anwesend sind, ist es ratsam auch den Impfnachweis mitzuführen.

Wir hoffen, dass uns die Auszeit nicht allzu weit vom letzten Trainingsstand entfernt hat – in diesem Sinne – bleibt gesund und achtet auf Euch.

Gut Schuss!

Euer Vorstand am 09.06.2021

 

Wer zur DM will, muss Einsatz zeigen

WNZ Mittwoch, 02.06.2021
Qualifikationsleistung für Titelkämpfe auf Schießstand des eigenen Vereins dürfen erbracht, müssen aber selbst organisiert werden

Von Sven Jessen

WETZLAR . Was die Qualifikationsmöglichkeiten für die Deutschen Meisterschaften der Schützen angeht, gibt es eine Wende. Die Quali über Bezirkstitelkämpfe entfällt, stattdessen dürfen Schützen individuelle Qualifikationswettkämpfe auf dem Stand ihres Heimatvereins oder auf dem Stand eines befreundeten Clubs organisieren. Dies gab Otmar Martin, Sportleiter im Hessischen Schützenverband (HSV), bekannt.

Mit der Neuregelung des Qualifikationsmodus reagiert der Landesverband darauf, dass den Aktiven die Zeit bis zum DM-Meldeschluss davonrennt, und dass mit einer Rückkehr in den Schießsport, wie er vor der Corona-Pandemie organisiert war, trotz sinkender Inzidenzwerte so schnell nicht zu rechnen ist.

Die Deutschen Meisterschaften auf der Olympia-Schießanlage in Garching-Hochbrück bei München sollen deswegen in zwei Blöcken ausgetragen werden: der erste Teil vom 26. August bis zum 5. September, unter anderem in den populären Gewehr- und Pistolendisziplinen. Meldeschluss für diese Disziplinen ist der 6. Juli. Der zweite Teil ist für den 30. September bis 3. Oktober angesetzt. Hier sollen unter anderen die Auflageschützen zum Zuge kommen. Meldeschluss für diese Wettbewerbe ist der 8. August.

Anzahl der Schüsse und Zehntelwertungen beachten

Für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften sind Limits gesetzt worden, die sowohl das Erbringen von Qualifikationswerten in den einzelnen Altersklassen betreffen als auch die Zulassung einer maximal möglichen Teilnehmerzahl.

In der Praxis soll die Qualifikationsleistung für Garching im eigenen oder bei einem befreundeten Verein unter Aufsicht des dortigen Sportleiters oder Vorsitzenden und unter Einhaltung des gültigen Hygienekonzepts erbracht werden. Die Schießaufsicht trägt das Resultat auf dem Meldeformular ein und bescheinigt die ordnungsgemäße Durchführung. Mitglieder der Landeskader dürfen ihre Quali-Ergebnisse auch im Rahmen der Kaderlehrgänge erbringen. Diese Ergebnisse sind vom Landes- oder vom Landeshonorartrainer zu bestätigen.

HSV-Sportleiter Otmar Martin teilt zu den neuen Regularien und zum geplanten DM-Ablauf mit: „Aufgrund all dieser Informationen kann nun jeder selbst entscheiden, ob er sich für eine DM qualifizieren möchte. Die Meldungen erfolgen über die Bezirke.“ Weiter sagt er: „Je nach Situation der Corona-Pandemie kann sich die Lage natürlich noch verändern. Es kann noch große Erleichterungen geben, es kann aber, wenn wir in eine vierte Welle geraten, weitere Einschränkungen geben. Daher die Bitte an alle, die aktuelle Entwicklung zu beobachten.“

Für die Titelkämpfe können zunächst nur Meldungen für Einzelwettkämpfe erfolgen; Mannschaften werden erst bei den Deutschen Meisterschaften gebildet – mit denjenigen Schützen, die sich tatsächlich vor Ort befinden. Otmar Martin macht klar, was in der Qualifikationsphase zur Disqualifikation führen würde: „Es dürfen keine Halbprogramme geschossen werden.“ Anders formuliert: Es ist unzulässig, das Ergebnis aus einem Halbprogramm mit zwei zu multiplizieren und diesen Wert als Qualifikationsleistung einzubringen.

Außerdem wichtig: In den Disziplinen 1.10 Luftgewehr (alle Klassen), 1.11 Luftgewehr Auflage (alle Klassen), 1.18 Luftgewehr liegend (alle Klassen), 1.36 Kleinkalibergewehr 100 Meter Auflage (alle Klassen), 1.41 Kleinkalibergewehr 50 Meter Auflage (alle Klassen) und 2.11 Luftpistole Auflage (alle Klassen) wird auf Zehntelwertung geschossen. Im Wettbewerb 1.80 Kleinkalibergewehr-Liegendkampf wird abweichend von der ursprünglichen Planung mit voller Ringwertung geschossen.

Der HSV wiederum weist darauf hin, dass für die Wettbewerbe Flinte Trap am 12. und 13. Juni in Wiesbaden ein Qualifikationswettbewerb angeboten wird, denn in Hessen erfüllen nur die Anlagen in Arolsen und eben Wiesbaden die dafür nötigen technischen Voraussetzungen.

Vereine dürfen wieder in Sporthallen

(Anmerkung – der Vorstand der SG Lahnau wird sich in Kürze treffen und über die Öffnung des Schützenhauses bestimmen)
WNZ Mittwoch, 02.06.2021
Nutzung ist im Lahn-Dill-Kreis laut Vize-Landrat unter Corona-Bedingungen ab sofort wieder möglich

Von Jörgen Linker

WETZLAR/DILLENBURG. Training und Wettkampf in den Sporthallen des Lahn-Dill-Kreises ist ab sofort wieder erlaubt, Vereine dürfen die kreiseigenen Hallen nutzen. Das teilte Vize-Landrat Roland Esch (FWG) in der Kreistagssitzung am Montag in Wetzlar mit. Die Kreisregierung habe die Öffnung vor einer Woche beschlossen. Basis sei die aktuelle Corona-Lage mit einer Inzidenz von unter 50 und somit dem Erreichen der zweiten Stufe des hessischen Stufenplans.

Die Sporthallen sollen für die Vereine ausnahmsweise auch während der Sommerferien (19. Juli bis 27. August) geöffnet bleiben, sagte Esch. Damit wolle man auch Menschen, insbesondere Kinder und Jugendlichen, die in dieser Zeit nicht verreisen, Freizeitaktivitäten ermöglichen, aber auch Vereinen die Gelegenheit für Ferienpassaktionen bieten.

Laut Esch dürfen Vereine die Hallen zwar ab sofort wieder nutzen, allerdings könne sich der Zugang noch etwas verzögern: „Wir brauchen gegebenenfalls noch eine Woche zur Grundreinigung, ansonsten sind sie aber auf.“ Die Vereine sollen über die konkreten Zeitpunkte noch informiert werden, über Aushänge an den Hallen beziehungsweise direkt von der Kreisverwaltung.

Für die Nutzung der Sporthallen gelten aber nach wie vor Corona-Beschränkungen.

  • Vereine müssen die Kontaktdaten der Sportler an den jeweiligen Trainings- und Wettkampfterminen erfassen.
  • Vorherige Schnelltests für die Sportler werden empfohlen – sind aber kein Muss.
  • Die Duschen dürfen nicht genutzt werden.
  • Zuschauer sind nicht erlaubt.

Sollte die Sieben-Tages-Inzidenz im Lahn-Dill-Kreis demnächst unter 20 liegen und sich dieser Wert „verfestigen“, wolle die Kreisregierung beraten, ob in den Hallen auch wieder Zuschauer erlaubt sein sollen und die Duschen genutzt werden können.